Agathe Siebert

Chief of Staff & AI Project Manager

FRANKREICH

Agathe Siebert

Chief of Staff & AI Project Manager

FRANKREICH

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Agathe

Ich heiße Agathe. Einen großen Teil meines Lebens habe ich im Burgund verbracht, und jetzt lebe ich in Paris – einer intensiven Stadt, die ich im Laufe der Zeit wirklich zu schätzen gelernt habe!

Erzähle uns von Deiner Karriere und wie Du zu Argos gekommen bist.

Agathe

Während meines Studiums und zu Beginn meiner Karriere habe ich stets versucht, eine Balance zwischen bodenständigem, pragmatischem Denken und einer breiteren strategischen Vision zu finden.

Ich habe ein doppeltes Studium in Data Science (ENSAE) und strategischem Management (HEC Paris) abgeschlossen. Danach bin ich zu einer Strategy-Consulting-Firma gewechselt, die sich auf die Beschleunigung von Daten- und KI-Transformationen spezialisiert hat. Ich hatte die Chance, in sehr unterschiedlichen Branchen zu arbeiten – von Luxus und Energie bei CAC-40-Unternehmen bis hin zu Private-Equity-Firmen und kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Nachdem ich die Vielfalt und das Tempo genossen hatte, die mit der Arbeit für viele verschiedene Unternehmen einhergehen, kam ich an einen Punkt, an dem ich meine Energie in eine sinnvolle, langfristige Initiative bündeln wollte – unterstützt von einer starken und authentischen menschlichen Kultur. Genau das habe ich bei Argos gefunden!

Ist das der Weg, den Du Dir während Deines Studiums vorgestellt hast?

Agathe

Überhaupt nicht! Die Rolle, die ich heute habe, gab es zu Beginn meines Studiums noch gar nicht. Ich habe in einer Zeit angefangen zu lernen und zu arbeiten, in der sich alles sehr schnell verändert hat. Ich erinnere mich noch daran, wie ich in der Vorbereitungszeit mein erstes Buch über „Big Data“ gelesen habe – ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen würde. Und jetzt sind wir mitten in der Ära der Generativen KI und einer globalen Transformation der Arbeitswelt.

Die Private-Equity-Welt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wie definierst Du Private Equity?

Agathe

Ja, die Branche hat sich deutlich weiterentwickelt – und tut das weiterhin. KI ist zweifellos einer der wichtigsten Treiber dieser Transformation. Für mich bleibt Private Equity im Kern aber vor allem eine Frage von Partnerschaft und Vertrauen. Es geht nach wie vor darum, starke, praktische Beziehungen aufzubauen und eng mit Managementteams und Investoren zusammenzuarbeiten, um echten, bedeutenden Wandel zu bewirken.

Welches Gefühl leitet Dich im täglichen Leben am stärksten?

Agathe

Ich versuche, mein Bestes zu geben und dabei Spaß zu haben!

Welche Begegnung – oder welcher Moment – hat deinen Weg bei Argos besonders geprägt?

Agathe

Das Treffen mit dem gesamten Argos-Team bei unserem jährlichen Team-Event nur eine Woche nachdem ich angefangen hatte, gab mir die Möglichkeit, alle meine europäischen Kollegen und Kolleginnen kennenzulernen und von Anfang an unglaublich viel zu lernen!

Man sagt, man sei der Durchschnitt der Menschen, denen man begegnet. Wer sind diese Menschen für Dich und wie haben Sie Einfluss?

Agathe

Familie, Freunde, Verwandte, Kollegen – aber auch Menschen, denen man nur gelegentlich oder sogar nur einmal begegnet, etwa auf einem Wanderweg, in einem Buch oder im Radio. Sie helfen mir dabei, mich selbst zu hinterfragen, herauszufinden, was für mich Sinn macht und was ich erreichen möchte.

” KI ist zweifellos einer der wichtigsten Treiber dieser Transformation. Für mich bleibt Private Equity im Kern aber vor allem eine Frage von Partnerschaft und Vertrauen.“

Du hast täglich Kontakt zu Managern. Welchen Unternehmer oder welche Unternehmerin bewunderst du in deinem Markt?

Agathe

In letzter Zeit hat mich besonders Asma Mhalla inspiriert, eine Politikwissenschaftlerin, die untersucht, wie Technologie unsere Gesellschaften und Demokratien (neu) formt. Was mich an ihr besonders anspricht, ist ihre klare Denkweise und ihre Fähigkeit, komplexe und oft überwältigende Transformationen verständlich zu machen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Erleben dieser Veränderungen im Alltag und dem Verständnis auf gesellschaftlicher Ebene, wo wir kollektiv und reflektiert darauf reagieren müssen. Ihre Arbeit hilft, diese Lücke zu schließen, und bietet eine wertvolle Perspektive auf die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen.

Wie sorgst Du in Deinem Leben für die nötige Balance?

Agathe

Für mich entsteht Balance daraus, zu wissen, was mir Energie gibt, und mir dafür bewusst Zeit zu nehmen. Das bedeutet, dass ich in meinem Alltag Platz für kleine Routinen schaffe, die mich erden – sei es Kochen, Sport oder Ähnliches. Gleichzeitig plane ich regelmäßig Momente ein, in denen ich bewusst komplett abschalten kann, zum Beispiel durch Reisen oder kleine Wochenendtrips (wir haben in Paris das große Glück, dass so viele Orte nur wenige Stunden entfernt sind!). Ich genieße es sehr, solche Auszeiten zu planen und vorzubereiten, aber ich achte auch darauf, Raum für Ungeplantes zu lassen – oft entstehen daraus die schönsten Erinnerungen.

Welche Interessen und Engagements verfolgst Du außerhalb Deines Jobs?

Agathe

Ich würde nicht sagen, dass ich ein bestimmtes Interesse habe – zumindest nicht im engeren Sinne. Aber ich bin immer neugierig auf neue Herausforderungen und gehe sie mit voller Hingabe an. Vor ein paar Jahren habe ich zum Beispiel das Wandern für mich entdeckt, und es ist schnell zu etwas geworden, auf das ich mich jedes Jahr freue. Ich habe Trails in den französischen Pyrenäen, in Italien und in Norwegen erkundet. Kurz bevor ich zu Argos kam, habe ich sogar meine erste Solo-Wanderung in Schottland gemacht, was mir eine völlig neue Perspektive gegeben hat.

Wie stellst Du Dir Dich selbst in der Zukunft vor?

Agathe

Ich hoffe, dass ich genauso glücklich und ausgeglichen bin wie heute – wenn nicht sogar noch mehr. Ich möchte auf eine Zeit voller Lernen zurückblicken können und mir sagen, dass es noch viele Dinge gibt, die es zu entdecken gilt.

Gibt es einen Ort, der etwas über Dich aussagt?

Agathe

Jeder Ort, der voller Authentizität ist, mit schöner Musik und gutem Essen – und den ich mit Menschen teilen kann, die mir wichtig sind.

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